Im Gespräch mit Rosanna Buchauer | Mentale Stärke, Resilienz und nachhaltige Spitzenleistung
Shownotes
LEADERS LEARNING | In dieser Folge des Premium Leaders Club Podcasts spricht Mario Schmidt mit Rosanna Buchauer. Die erfolgreiche Ultraläuferin, zweifache WM-Teilnehmerin und Siegerin internationaler Extremrennen verbindet Erfahrungen aus Distanzen von mehr als 100 Kilometern mit persönlicher Entwicklung und Business. Rosanna Buchauer zeigt, dass mentale Stärke keine angeborene Eigenschaft ist, sondern wie ein Muskel trainiert werden kann. Ihr Weg macht deutlich: Wer große Herausforderungen bewältigen will, braucht nicht nur Ausdauer, sondern auch einen klaren inneren Dialog, realistische Etappen und bewusste Erholung.
In dieser Folge des PLC-Podcasts spricht Rosanna Buchauer darüber, wie sich große Ziele in greifbare Meilensteine zerlegen lassen und warum Unbehagen zunächst eine Information und noch kein Scheitern ist. Sie erklärt, wie radikale Akzeptanz bei Überraschungen hilft, weshalb Rückschläge wertvolle Lernmomente sein können und warum Perfektionismus Fortschritt häufig ausbremst. Außerdem überträgt sie die Teamarbeit hinter ihren sportlichen Erfolgen auf moderne Führung und zeigt, wie Vertrauen in unterschiedliche Expertisen, fokussierte Arbeitsblöcke und ein gesunder Rhythmus aus Belastung und Entlastung dauerhaft leistungsfähig machen. Ihre 80-Prozent-Regel ermutigt dazu, pragmatisch anzufangen, dranzubleiben und Energie klug einzusetzen.
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Transkript anzeigen
00:00:01:
00:00:20: Herzlich willkommen zum Primimidas Podcast!
00:00:22: Ich bin Mario Schmidt, der Moderator und Host.
00:00:24: Und heute wird es extrem sogar ultraextrem.
00:00:28: Was für schöne Superlatieben.
00:00:29: Ich habe eine Extrem Sport darin zu Gast, die diesen gelebten und sicherlich auch geliebten Extrem-Sport mit Mainz-Fert und persönlicher Entwicklung mit Business verbindet.
00:00:38: in ihren Kino zeigt sie das mentale Stärke keine feste Eigenschaft ist.
00:00:43: Dies ist sogar trainierbar!
00:00:45: Wie Sie es macht wird sie uns gleich verraten.
00:00:47: Hallo und bekommen Rosanna Buchauer.
00:00:52: Rosanne, du bist Ultraläuferin.
00:00:53: Zweifacher WM-Teilnehmerin haste den La Veredo Ultra Trail gewonnen das Nomen Race in Bhutan übrigens eines der härtesten Rennen der Welt und das alles eben mal nicht so auf einem flachen Lande sondern da geht es auch schon einmal hundertfünfe sieb Kilometer weit auf fünftausend Himalaya Metern.
00:01:10: muss man schon ein bisschen verrückt sein sich solchen Strapazen auszusetzen und alles dem Körper um Geister abzuverlangen?
00:01:18: Ja, ich glaube schon und es kommt ja auch irgendwie ein bisschen Schritt für Schritt.
00:01:22: Also ich habe nicht mit hundert Kilometer angefangen.
00:01:25: Wie hast du denn angefangen?
00:01:27: Waren in der Stadt für dich letztendlich diese großen Weiten, diese Strecken zu absolvieren und das eben nicht mal so einen Spaziergang?
00:01:34: Ich war schon immer ein Mensch, die sehr neugierig war oder ich hatte mir schon Herausforderungen gesucht typisch klassisch, einem Bucketless-Punkt abarbeiten.
00:01:47: Einmal im Leben einen Marathon laufen und dachte mir dann ich mach das, da ich in den Bergen aufgewachsen bin in Verbindung mit Höhenmetern.
00:01:55: Und so hab' ich mich beim Großglockner Ultra Trail angemeldet und bin siebenundfünfzig Kilometer rund um den Großglocke gelaufen mit mehreren Höhenmetern und dann war ich irgendwie anfixiert.
00:02:06: Ja, anfixierst also so ein bisschen.
00:02:08: bei dem Marathon sind es beiden vierzig Kommen etwas... Kilometern, du bist dann gleich über das Ziel hinaus geschossen.
00:02:16: Hast Du das schon gemerkt?
00:02:17: Beim Trainieren und beim Laufen da ist mehr drin als eben nur diese, ich sag mal aus meiner Sicht für mich natürlich eine ultra lange Strecke zu meinem Fortzig Kilometer weil ich kein Marathonläufer bin.
00:02:26: aber für dich war es so nie zu.
00:02:28: mein fortzig reicht mir nicht.
00:02:31: Ja ich dachte mir es wird so oder so hart und wollte einfach mal schauen was möglich ist.
00:02:36: und dann dachte ich mich kann sie einfach mal probieren Und habe dann aber schon auch im Training und besonders am Wettkampf gemerkt, dass ich mir irgendwie leicht tue.
00:02:45: Auch im Bergablaufen, im Dranbleiben, motiviert bleiben.
00:02:49: Dass ich da irgendwie ja eine Fähigkeit hab über mehrere Stunden dran zu bleiben.
00:02:57: Das haben wir schon mal ein bisschen was zur Technik gebracht.
00:02:59: das geht nicht nur bergauf und dann irgendwie runter spazieren.
00:03:04: Dazu, dass man auch wie bei den Radrennfahrern, die da auch darunter pesen ist das bei den Läufern und Läufern auch so.
00:03:10: Was ist denn die große Herausforderung gerade beim Technischen?
00:03:12: Also beim Aufstieg und dann beim Abstieg in dem Fall Ablauf?
00:03:19: Das Hauptsächliche, dass man nicht zu schnell berghoch läuft um es durchzuhalten.
00:03:25: Da hat man aber, sage ich mal noch recht viel Zeit sich gut umzusehen.
00:03:28: Bergab ist wirklich das technische Gelände also die Felsen und Sprünge wenn man den Trainings sieht und da man doch eine hohe Geschwindigkeit hat, dass dann einfach nichts stürzt.
00:03:37: Also das ist auch mental sehr fordernd weil man die ganze Zeit hoch konzentriert und fokussiert ist
00:03:43: Und dann geht es ja.
00:03:44: Es ist nicht einfach so eine vorgegebenen Weg, sondern so eine Strecke, sondern der Trail.
00:03:48: Das geht also quer fährt ein und das ist ja immer wieder was anderes.
00:03:51: Da läuft die Distanzen von hundert Kilometern und mehr.
00:03:54: Was passiert denn da bei Diamantal?
00:03:56: Wir sind ja schon eingestiegen mit der Frage, dass wir über zweiundvierzig Kilometer und länger da schon festgestellt haben, dass da ist mehr drin!
00:04:03: Was passiert dann im Geist und im Körper bei dir?
00:04:07: Ja, das Spannende ist man beleitet sich hier immer sehr gut auf solchen Rennen vor Und trotzdem ist jedes Rennen anders und passiert jedes Mal ein bisschen was anderes im Kopf.
00:04:18: Bei mir ist es schon sehr häufig so, dass es am Anfang noch recht entspannt ist.
00:04:22: Weil man ja gut trainiert ist – also ich sage mal die ersten zwanzig, dreißig, vierzig Kilometern habe ich oft das Gefühl heute wird's nicht zu hart!
00:04:30: Dann werde ich aber immer eines besseren belehrt.
00:04:33: Der Körper wird dann müde, der Geist wird müde... Man hat sich solange darauf vorbereitet und man möchte so sehr in das Ziel kommen Und trotzdem kommt dann der Körper in diesen Notfallmodus, wo er dann nur Signale sendet aufzuhören.
00:04:47: Also es wird sehr schwierig über diesen Punkt hinauszugehen.
00:04:51: an dem Punkt, wo der Körper eigentlich sagt lasse das jetzt gut sein ist es mir zu hart, hör auf setze dich hin is was.
00:04:57: aber auf alle Fälle lauf nicht mehr weiter.
00:04:59: und des ist dann die Challenge sich immer wieder zu sagen weitermachen, weitermachten obwohl der ganze Körper und auch der Geist dann eigentlich schreit stopp hör auf
00:05:10: Da geht ganz schön im Kopf was los, also wenn man ständig die Signale hört permanent auf den letzten Kilometern und man weiß ja auch der Verstand weiß ja da ist noch eine Strecke zu laufen nicht ein paar Meter sondern vielleicht ein paar Kilometer.
00:05:22: Und das sagst du dir denn in deinem Kopf?
00:05:24: Was geht dann ab immer nur mal weiter?
00:05:26: Du schaffst das oder hast du da auch so ein paar mentale Sätze die uns verraten kannst deine Geheimnisse im Kopf.
00:05:33: Die geheimnissen sind es nicht aber es ist Training.
00:05:35: ich arbeite sehr eng mit einem Mental Trainer zusammen um eben dann genau mich schon darauf vorzubereiten, was könnten für Stimmen in meinem Kopf auftreten?
00:05:44: Also das merke ich oft auch schon im Training oder aus anderen Wettkämpfen.
00:05:47: Was mache ich wenn es dann heißt du schaffst es vielleicht nicht oder setz dich doch hin und dann versuche ich diese Stimmen wirklich zu trainieren?
00:05:55: also einfach so wie du gerade gesagt hast wir schaffs das mach weiter oder oft mal auch das runter zu brechen und zu sagen jetzt Fokus auf die nächsten zwanzig Minuten die läufst Du Dann kannst du wieder in Gehl für die Energie essen und das quasi runterbrechen.
00:06:10: Und die Stimme zum Anfeuern nur mehr für die nächsten Minuten nutzen, weil es für den Verstand viel einfacher ist also zu sagen jetzt laufen wir die nächsten vier Stunden noch.
00:06:21: Aber im normalen Leben also abgesehen von der ultralangen Strecke im normalem Leben wenn da Signale vom Körper kommen, wenn du solltest sich mal ein Stück zurücknehmen auch zu stressig im Arbeitsleben dann sollte man schon darauf reagieren.
00:06:32: Das ist anders.
00:06:33: Liegt es daran, dass du ja weißt was dein Körper kann weil du den so gut vorbereitet hast und das was der Körper jetzt so an Signale sendet um letztendlich nachdenken.
00:06:42: kann man recht übergehen überschreiten oder ist das nicht auch zum Teil ein Überpacen?
00:06:49: Genau wie man kann.
00:06:50: Und ich weiß was mein Körper kann und ich weiß dass es rechnerisch möglich ist Und das ist halt mein Sport, ich kann es nur vier-fünfmal im Jahr machen.
00:07:00: Weil sonst ist es schon wie du richtig sagst zu viel Stress auf Dauer.
00:07:05: Aber quasi gehe an diesen Tag eines wichtigen Wettkampfes dann schon selber meine Grenzen und weiß aber dass es meinen Körper schafft und macht danach eine lange Erholung um die Energien und Batterien wieder aufzufüllen.
00:07:17: Das ist vielleicht der Unterschied oft auch zum Geschäftsleben oder im Business Kontext dass man da auf sich diese Erholungsphase nicht gönnt.
00:07:24: Man ist eh schon drüber, hat eine riesige Präsentation oder ein wichtiges Meeting und macht dann am Montag die Woche drauf genauso weiter.
00:07:31: Und da habe ich schon in Vorteil das ich meinen Körper wirklich übers Lümme bringe und auch mein Geist aber dann explizit danach zwei drei Wochen einplanen wo alles leichter ist um mich wieder komplett meine Batterien wieder aufzuladen.
00:07:44: Das heißt auch Nein sagen zu Termin, das muss man auch mal gelernt haben.
00:07:49: Du sagst also ist da wieder klar bestimmte Wettkampferanstalt, da wollen dich gerne dabei haben?
00:07:54: Na klar!
00:07:55: Also vorzeige Athleten aber dann kannst du schon mal Nein sagen obwohl das vielleicht in deiner läuferischen oder beruflichen Karriere nicht weiterbringt?
00:08:04: Nein sagen ist super wichtig und eigentlich vorher schon Blocken.
00:08:07: In meinem Kalender ist nachher ein wichtiger Rennen schon geblockt.
00:08:10: da mache ich dann auch nicht anspruchsvolle Kinotermine.
00:08:13: Weil einfach mein Kopf langsamer ist, dass man es sich nicht so schnell reagieren kann und ich mich auf Publikum eingehen kann.
00:08:19: Und dann sehe ich im Kalender einen Blog und dann sage ich auch nein um quasi die Kraft zu haben das ganze Jahr durchzuhalten.
00:08:28: Nun jetzt von Kino schon gesprochen.
00:08:30: Bühnenpräsenz ist natürlich auch Wirkung wenn man erzieht.
00:08:33: man will das Publikums erreicht man will natürlich mit den Umgehen kommunizieren.
00:08:37: Ist das ähnlich?
00:08:39: oder sagst du ich halte meine zehn, zwanzig Vorträge sind ja alle gleich oder breitest du dich genauso vor?
00:08:45: mental natürlich nicht lauferisch aber trotzdem um dort die beste Präsenz und die beste Wirkung die besten Möglichkeiten haben deine Internet auf der Bühne zu vermitteln.
00:08:55: Ja, ich bereite schon sehr stark auch mental vor und ich pass meine Kinder immer individuell an.
00:09:01: Das ist mir sehr wichtig dass sich darauf eingeht weil jedes Unternehmen ist unterschiedlich, jedes Team ist unterschiedliche und ich sage mal bei mir ist es ja immer nur quasi der Aufhänger meiner hundert Kilometerläufe die ich dann auf Herausforderungen im Team im Unternehmen übertrage und dafür muss ich aber wissen... Was sind die Stimmen im Unternehmen, die bei mir sagen um hundert Kilometer Rennen.
00:09:24: Ich kann nicht mehr oder wie mache ich weiter?
00:09:26: Oder mir ist schlecht vom vielen Gels essen.
00:09:29: was sind da Parallelen in dem Team und wie kann ich dann darauf eingehen?
00:09:33: und dann nehme ich vielleicht auch ein anderes Rennen als Beispiel oder mehr von meinem Training.
00:09:37: also das passt sich schon immer sehr individuell an und bin dann natürlich ähnlich mental angespannt vor so einem Termin wie bei einer Mrennen.
00:09:44: Meistens ist es, wenn ich anfange, dann bin ich voll und ganz im Hier-und-Jetzt und kann auch das Publikum eingehen, das Publikum mitnehmen.
00:09:51: aber die Nöten vorher sind ähnlich wie vor einem Start.
00:09:54: da bin ich schon auch nervös
00:09:56: Und Lampenfieber gehört dazu.
00:09:57: Positives Lampenfieber ist wie beim Rennen oder auf der Bühne, ich kenne das als Moderator.
00:10:01: Die sagen immer, Mensch Mario hast du auch noch Lampenspiegel?
00:10:03: Ich sage ja klar!
00:10:04: Positives LampENFIEBER ist halt wie bei einer Prüfung... ...ich habe gelernt und dann hab' ich natürlich meinen Arsalanin, meine ganze... Ja mein ganzes Standing auf der Bühne.
00:10:13: so geht's dir wahrscheinlich auch beim Wettkampf.
00:10:15: Ich bin konzentriert und.. Das ist dir wichtig.
00:10:17: man zeigt natürlich auch dass es mir wichtig und jetzt zippe schon mal diesen Thema unbehagen Du hast sie gerade von den Geht.
00:10:23: Wenn wir kurz mal darauf eingehen, gilt es, die braucht man um Kohlenhydrate zu laden.
00:10:27: Energiegelz?
00:10:28: Was sind das für Sachen, die man dazu sich nimmt?
00:10:31: Genau, Energiegelze ist eigentlich hoch konzentrierte Kohlenhydrate Zucker, die möglichst schnell ins Blut und dann in die Muskeln gehen.
00:10:39: Ich mische das oft in Kombination mit einem Kohlen hydrat Pulver, das ich in meinem Wasser kippe.
00:10:45: Und das ist wirklich etwas, dass man in einem langen Rennen alle dreißig Minuten zu sich nehmen soll.
00:10:51: So gut wie es wirkt, so unangenehm wirds dann nach sechs Stunden wenn man sich wieder so einen hoch konzentrierten Syrup eigentlich einflösen muss.
00:10:58: Und das ist auch ein Teil im Ultralauf dass man dann eben wieder richtig sagt mit Umbehagen lernt umzugehen.
00:11:05: Ja dieses Wort greif ich mal auf denn du sagst Discomfort Information Not Failure.
00:11:11: also Unbehagen is information kein Scheiter.
00:11:15: was bedeutet das konkret als welcher Einfluss hat diese Aussage für unser Handeln?
00:11:20: Das ist eben die wichtige Unterscheidung, die man meiner Meinung nach im Ultra-Lauf oder auch in Extremsituationen im Leben machen sollte.
00:11:29: Ist es jetzt unbehagend?
00:11:30: Wie zum Beispiel schmerzende Muskeln und vielleicht etwas Müdigkeit und unwoller Magen aufgrund der Akkolhydratgelens?
00:11:40: Oder ist es wirklich Gefahr?
00:11:41: Gefahr im Sinne von ein Knie, das wirklich Schmerz wegen Verletzung.
00:11:46: Es ist Gefahr weil mein Körper so droge ist dass ich vielleicht gleich zusammenklappe.
00:11:52: und wenn man das unterscheiden lernt dann kann man viel weiter an seine Grenzen gehen.
00:11:57: Wenn wir umgehagen wie jetzt Muskel... Das wird eine Muskelkarte dafür aber das geht wieder weg.
00:12:03: Wenn man jetzt aber sagt, man ist kurz davor zusammen zu klappen oder eine langfristige Verletzung im Knie zu haben dann ist es vielleicht besser auf den Körper zu hören und aufzuhören.
00:12:14: Und ich glaube so lange man das unterscheidet kann man in meinem Fall auf hundert Kilometern damit umgehen und dann weiter an seine Grenzen gehen weil es eine reine Information ist.
00:12:23: ja man sich dann sagt okay die Muskeln schmerzen aber ich kann noch bergauf gehen das ist ok.
00:12:28: Dann berückt sich auch der Kopf wieder und kann sich auf andere Sachen konzentrieren.
00:12:31: Und kann weitermachen.
00:12:33: Wie läuft so ein Wettkampf ab?
00:12:35: Ich will noch mal ganz kurz zurück, denn das ist was ganz Besonderes, was du machst.
00:12:37: also es ist immer so ein Lauf auf die Schnelle sondern das ist schon eine ganz schöne Strecke und eben auch die Höhenmäher da und hast du ja sehr viele erfolgreiche Wettkämpfe bestritten.
00:12:47: wie läuft dann so einen Wett-Kampftag ab?
00:12:49: ich will erst gerne später natürlich auch Unternehmertum rüberbringen oder in den beruflichen Alltag.
00:12:54: aber wie läuft so einen Tag ab wenn du dann an den Start gehst?
00:12:59: Meistens ist es ein sehr, sehr früher Start.
00:13:01: Das heißt Frühstück oft schon um drei oder vier Uhr morgens und dann um fünf oder sechs in der Startlinie zu stehen.
00:13:08: Dann geht man eben an die Startlinien angespannt aber meist eben sehr positiv.
00:13:13: Man freut sich auch weil wenn man an einer Startlini steht, hat das Training funktioniert und man ist gesund.
00:13:19: Man kann den Wettkampf absolvieren und da geht der Startschuss los.
00:13:26: fünf bis zehn Minuten, in denen man viel zu schnell läuft, verläuter Aufregung und Anspannung.
00:13:31: Der ganze Startblock, der ganze Elite Block vorne schießt los.
00:13:35: Und dann kommt eigentlich einer meiner Lieblingsteile, das ist die absolute Ruhe, indem man seinen Rhythmus findet.
00:13:41: Das sind also die ersten zwei drei Stunden, in dem man noch total fit ist sich... Fast immer denkt, auch heute geht es aber leicht.
00:13:49: Heute ist es gut und so richtig schön bergauf, bergabläuft voll da sich freut meistens eine coole Landschaft hat Und dann gehts schleichend über oder Anstieg läuft sich nicht mehr ganz so leicht.
00:14:02: Man schwitzt schon sehr man überholt vielleicht jemanden oder man wird überhohlt und man merkt jetzt kommen die ersten Anzeichen von Umbehagen.
00:14:12: Fuss tut vielleicht weh oder die Muskeln bergauf, man schnauft mehr härter.
00:14:17: Man nimmt die Zuschauer schon noch wahr aber im Kopf ist es schon noch so, wann kommt die nächste Verpflegung?
00:14:23: Wann kann ich wieder Wasser trinken?
00:14:25: und dann switcht das langsam in einen... Ich würde schon fast sagen Leiden.
00:14:31: Dann sage ich mal bei einem hundert Kilometer Rennen zwischen siebzig und achtzig Kilometern indem er dann auf einmal denkt okay eigentlich kann ich nicht mehr Aber ich muss noch.
00:14:41: Und dann geht es stark bei mir der innere Dialog los und dann geht's stark los, warum will ich ins Ziel kommen?
00:14:47: Was habe ich mir heute vorgenommen?
00:14:50: Wie kann ich weitermachen trotz des großen
00:14:51: Umgehagens?".
00:14:53: Dann kommen oft zu ganz vielleicht beinahe Sachen an denen man sich aufhängt im Zielworten Familie und Freunde oder am nächsten Berg.
00:15:02: Dann geht das nur noch bergabt.
00:15:03: wenn ich jetzt noch drei Kilometer laufe da muss ich nur noch fünf Gels essen Und dann kommt oft nicht immer, aber oft nochmal zum Schluss ein riesiges Hoch.
00:15:14: Dass man dann vielleicht die letzten acht oder neun Kilometer wieder weit aus schneller läuft weil man einfach weiß jetzt schafft man es und der Körper schmerzt Aber der Kopf ist so motiviert zufolge Adrenalin dass man dann auf die letzten fünf Kilometer weitaus schneller läuft als noch bei Kilometer Sechzig.
00:15:31: Und im Ziel ist dann die große Euphorie und kurz später der große Zusammenbruch Weil man sich einfach komplett die Batterien komplett entleert hat.
00:15:41: Und dann kommt die große Freude natürlich über das Geschafte und Ausstoß von Gluxormoden, Endorphine... Was man ja auch kennt ist ja nicht, wenn man es erst mal sagt, ich will das wieder spüren, immer wieder dieses Erfolgserlebnis haben und auch es durchstanden zu haben.
00:15:58: Aber ich habe aber raushöre Schritt für Schritt also einen kleinen Abschnitt zu denken den großen Weg auch unternehmerisch in dem Fall natürlich läuferisch Dass man nicht.
00:16:06: das ganze große natürlich sollte man im Blick haben.
00:16:09: Man will ja ankommen, aber trotzdem sich das Ganze einteilt.
00:16:12: ist es auch so ein Thema dass man übertragen kann ins Unternehmen schon denken?
00:16:17: Definitiv also ich habe lange im Projektmanagement gearbeitet und da war das auch immer ganz wichtig die Meilensteine setzen und diese dann auch feiern weil hundert Kilometer wenn man am Start steht und sich denkt man soll jetzt zu einer Kilometer laufen das ist einfach nicht möglich im Kopf.
00:16:33: Aber zehn Kilometer bis zur ersten Wasserstelle, das schafft man und das ist greifbar.
00:16:39: Und dann nach den zehn Kilometern vielleicht zwölf bis zum nächsten Gipfel und dann wieder fünf bis zum nächstem Daumen usw.
00:16:46: Ich glaube dass es im Berufsleben definitiv auch hilft so wie du sagst das große Ziel im Kopf zu haben wo will ich hin?
00:16:53: Und vor allem warum will ich dorthin?
00:16:55: Warum will ich das erreichen?
00:16:57: Dann aber sagen okay Ein Schritt nach dem anderen.
00:17:00: und das Schöne ist dann, dass man auch die ganze Energie für diese Etappe verwenden kann.
00:17:05: Vom Start bis zur ersten Wasserstelle ist bei mir der einzige Fokus, dass ich nicht zu schnell laufe, dass mein Puls nicht zu hoch geht – also eigentlich eine einfache Aufgabe!
00:17:13: Dann ist vielleicht die Aufgabe den Puls zu halten, dass er nicht runterfällt.
00:17:17: Dann ist die Aufgabe Berghoch möglichst effizient zu laufen Und ich glaube, wenn man das in Arbeitsprojekten auch so macht, dass man sagt, es kommt vielleicht noch die Riesenpräsentation und da muss noch so viel passieren.
00:17:26: Aber zu sagen heute mache ich mal nur die Grundplanung.
00:17:29: Heute schaue ich was ist wichtig in dieser Woche?
00:17:32: Was muss bis Freitag passieren?
00:17:34: Dann verwende ich meine ganze Energie auf das.
00:17:37: Erhol mich!
00:17:39: In der nächsten Woche gehe ich den nächsten Meilenstein oder die nächste Tape an.
00:17:44: Es gibt also diese mentale Strategie, aber auch natürlich die Umsetzungsstrategie.
00:17:48: Die Sportliche in dem Fall oder für Unternehmen, die natürlich dann ihre Ziele verwirklichen wollen und diese Etappen.
00:17:53: Aber trotzdem gibt es ja wie bei dir auf deiner Strecke hin und wieder ein paar Überraschungen, bestimmt auch Böse-Überraschung das nicht eingeplant war.
00:18:01: Und dass man auf einmal sagt dieser Anstieg den habe ich so nicht vor meinem geistigen Auge gehabt und schon gar nicht in der Planung.
00:18:08: Wie gehst du denn mit diesen Überraschnungen um die da letztendlich keine Rückschläge werden
00:18:11: sollen?
00:18:12: Ja, das ist ein guter Punkt.
00:18:13: Das kommt auch bei jedem Rennen.
00:18:15: Ich glaube ich bin noch nie in den Rennen gelaufen, weil dem keine Überraschung gekommen ist und da habe ich viel mit meiner Metallträgerin gearbeitet.
00:18:23: Was macht man in diesem Moment?
00:18:25: Und das kann man finde ich sehr gut im Training üben, weil vielleicht wie oft passiert es mir, dass ich im Training die perfekte Strecke raussuche und da ich ja immer irgendwo am Berg unterwegs bin, ist dann vielleicht die Streckel wegen Steinschlag gesperrt oder was.
00:18:37: also muss ich entweder weiterlaufen oder zurücklaufen Und da versuche ich dann schon diesen Merksatz immer zu nehmen, diese radikale Akzeptanz.
00:18:48: Also mich nicht zu ärgern das der erste Stande ist und warum mein Training nicht funktioniert oder warum auch immer so.
00:18:53: Das ist jetzt so meine ganze Energie nur auf das verschwenden, dass es die Tatsache um wie gehe ich damit um?
00:18:59: Lauf' ich zurück, lauf' ich im Umweg... Wie mache ich's?
00:19:02: Genauso sind wir in Rennen!
00:19:03: Vielleicht ist bei Kilometer dreißig schon so, dass sich die Beine total leer anfühlen.
00:19:07: Überraschung weil das sollte normal erst bei Achtzig sein.
00:19:10: Es ist so, ich kann jetzt nichts ändern.
00:19:11: Ich kann das nicht in meinem Kopf schimpfen oder meinen Support sagen es ist alles zu schlimm weil das in dem Moment nicht hilft.
00:19:18: also einfach die Situation komplett zu akzeptieren vielleicht Tempo rauszunehmen und sich anzupassen.
00:19:24: Das ist aber auch eines der schwierigsten Dinge Weil man ist zum Beispiel nach perfekter Vollbereitung.
00:19:31: geben wir in dieses Rennen nur noch dreißig Kilometer sind die Beine schwer Dann ist es super schwer abzuschalten mit einem Toe.
00:19:36: im Training bin ich viel fitter was ist halt los?
00:19:39: Aber das kann man sehr gut trainieren, indem man auch mit der Atmung arbeitet.
00:19:43: Indem man sich wirklich strikt sagt nach vorne schauen und abzuhaken.
00:19:47: Und durch das Training fällt es dann dem Kopf auch leichter.
00:19:51: Du bist ja am Start mit viel unterwegs die haben natürlich auch ihr eigenes Tempo wird man manchmal auch ein bisschen verleitet zu sagen oh Gott oder die hat vielleicht die bessere Strategie sich an die Rand so klemmen und dann verlässt man seinen im wahrstehendes Wort das eigenen Weg.
00:20:07: Ja, das ist eine riesen Gefahr vor allem bei den großen Rennen und das meinte ich vorher mit den ersten fünf bis zehn Minuten wo eigentlich immer alle zu schnell loslaufen.
00:20:14: Und das ist auch was an dem ich immer noch arbeite, dass sie mir ganz lang vorsagt.
00:20:21: Das Rennen ist erst im Ziel vorbei.
00:20:23: macht dein eigenes Ding du wirst es später bereuen weil das einfach man ist so euphorisch und man ist ja so fit.
00:20:29: man kann hier die ersten zwei Stunden nur die erste vier Stunden zu schnell laufen.
00:20:33: aber wenn ich die ersten vier Stunden so schnell laufe dann werde ich's hinten bitter beruhigen
00:20:38: Und da sind ja noch zig Kilometer, die darauf einwarten.
00:20:41: Tauscht man sich zwischendurch auch mal mit den anderen aus und sagt sich lieber nicht reden mit dem der lenkt mich nur ab.
00:20:45: oder gibt es trotzdem so eine Momente wo wir mal einen stück Lass uns mal gemeinsam hier zwischen Kilometern fünfundfünfzig und sechsundfünfzig mal bisschen austauschen?
00:20:54: Oder bist du wirklich in deiner mentalen einsamkeit aber nicht gefangen sondern dass du dich nur auf dich konzentrierst und auf deine Stärken, also das heißt auf den abgesteckten Weg.
00:21:05: Auf die Möglichkeiten dass du es schaffen kannst und dich nicht ablecken lässt?
00:21:08: oder gehört es auch mal dazu?
00:21:09: Dass man sich zwischendurch austauscht?
00:21:12: Also im Trailriding ist es schon so, dass es dadurch so lang ist und irgendwie auch eine sehr, sag ich mal, kameradschaftlich und unterstützende Atmosphäre ist, dass man miteinander spricht.
00:21:22: Ich bin prinzipiell schon eher so, dass ich meine Energie sehr spare und wenige zweckliche Gespräche anfange.
00:21:28: Was aber schon hilft dann auch immer mal wieder passiert das man zum Beispiel in einem sehr steilen Anstieg wenn man mit jemandem im gleichen Tempo bergauf geht einfach sagt war heute sauber der anstieglang?
00:21:37: oder das ist schlimmer als ich ihn in erinnerung hatte oder dass es schlimmer sich mir vorgestellt habe und also kurze Sätze und dadurch oft auch das Gefühl allein das schonmal zu sagen hilft um es dann loszulassen.
00:21:50: oder auch wenn man in eine Supportstation läuft, wo man dann ja oft Personen positionieren kann die einem essen und trinken anreichen.
00:21:57: Wenn man da mal kurz sagt was ist heißer als ich gedacht habe?
00:22:00: Oder der Fastweg war es viel länger als ich dachte Dann hilft das oft schon.
00:22:06: Aber ich fange jetzt nicht ein langes Gespräch an weil für das glaube ich meine Energie zu sehr für mich selbst Ist.
00:22:11: aber auch glaube ich ein bisschen Typssache.
00:22:13: Es gibt auch Menschen die aus den Gesprächen Energie ziehen
00:22:17: und umgekehrt die anderen auch beeinflussen können, vielleicht verunsichern sogar.
00:22:20: So sagen wir mein Gott ich habe auch nicht gedacht dass es so schlimm heute ist.
00:22:24: Wow!
00:22:24: Ist das heute so schlimm?
00:22:25: Kann das auch passieren, dass eine Rückführung kommt?
00:22:27: oder wenn man vielleicht in Zweifeln kommt weil jemand sich da so geäußert hat?
00:22:31: Total.
00:22:32: Und dann hört auch schon mal einer jetzt vor einem großen Rennen im April hab' ich zwei Männern überholt bei Kilometer siebenundzwanzig von sechsundsevzig Und dann meinten die, du bist aber schnell.
00:22:44: Ich dachte nicht, dass du uns jetzt schon überholst und du hast einen Speed.
00:22:48: Dann bin ich vorbeigelaufen und dachte mir, okay, was wenn ich einfach zu schnell bin?
00:22:52: Aber dann kurz Selbstkontrolle nach meinem Fuls passt!
00:22:54: Das fühle mich gut, es passt.
00:22:55: Es waren schon vier bis fünf Kilometer, wo ich mir dachte, was, wenn ich dir das zu früh überholt habe... Man lässt sich schon beeinflussen.
00:23:00: Es ist nicht einfach immer nur bei sich zu bleiben.
00:23:05: Du hast ja wirklich große Anfolge eingefahren, aber auch ein paar Rückschläger lebt.
00:23:08: Über die würden wir gerne mal sprechen wollen.
00:23:12: Was ist für dich der Unterschied zwischen Scheitern und einer Wert von Lernerfahrung macht?
00:23:17: Also nicht nur einfach den, was hat nicht geklappt sondern immer etwas daraus ziehen.
00:23:22: Wie war es in deinem sportlichen wofligen Leben bisher?
00:23:25: Also sportlich wie auch beruflich war es bei mir schon lange so, dass es sehr stetig aufging.
00:23:32: Ich habe mich im Sportlichen in den Distanzen nach oben geschraubt und auch an den Podiumsplätzen.
00:23:39: Die wurden immer mehr... ich hab mein Trainingprofessionellisiert und das hat sich ausgezahlt und ich bin besser geworden.
00:23:45: Ähnlich war's im Beruflichen.
00:23:46: Ich hab kleiner angefangen, hab in Projekten mitgearbeitet, hab Projekte geleitet, hab Innovationsprojekte geleitet und es war eigentlich so.
00:23:52: ja wenn man mehr tut dann wirds auch besser Und für mich war eigentlich schon auch sehr, sehr lang.
00:23:57: Na ja wenn man geschaltet das hat man sich halt nicht gut vorbereitet oder wenn man nicht ins Ziel kommt, hat man was falsch gemacht.
00:24:05: und dann kam bei mir zwanzig, dreieinzwanzig und auch letztes Jahr zwanzivundzwanziger einige Wettkämpfe wo es schon gar nicht nach Plan lief.
00:24:16: also einmal musste ich wegen einer Verletzung aussteigen Einmal musste ich wegen Magenproblemen aussteigen.
00:24:22: Einmal muss ich ganz ehrlich sagen, musste ich ein großes Projekt beenden wegen zu schlechter Vorbereitung und am Anfang war ich am Boden zerstört sehr hart mit mir und dachte mir einfach naja quasi absolut nichts Gutes daran weil ich habe sie nicht geschafft.
00:24:38: also hab ich was vorher falsch gemacht und erst dann kam wahrscheinlich schon noch das sage ich mal öfter scheitern.
00:24:47: Okay, was kann ich aus der Situation mitnehmen?
00:24:50: Bei der Verletzung gibt es einen Grund warum es zur Verletzung gekommen ist.
00:24:54: Hätte ich vielleicht nicht starten sollen?
00:24:55: oder was kann jetzt machen damit die verletzungen oder eine ähnliche Verletztung noch mal kommt.
00:25:00: Bei der schlechten Vorbereitung von einem großen Projekt finde ich's jetzt.
00:25:05: Ich hab das Projekt dann später nochmal umgesetzt und geschafft.
00:25:08: Das war absolut notwendig dass es das erste Mal gescheitert ist um diese Dinge zu verbessern, die in der Vorbereitung damals schiefliefen.
00:25:16: Um es dann erneut zu schaffen und deswegen bin ich eigentlich mittlerweile eher der Fan auch mal vielleicht in den Rennen zu gehen wo nicht alles perfekt vorbereitet.
00:25:25: so ist es zu probieren aber vielleicht schon auch an der Stadion zu stehen.
00:25:29: okay das kann auch nicht gut gehen, indem ich meine beste Leistung ins Ziel bringe.
00:25:33: Aber auch wenn das nicht so ist habe ich ein sehr gutes Training und viele leeren Momente und kann mit meinem Team Dester nutzen um vielleicht schneller beim nächsten Rennen besser zu sein als immer nur zu warten bis die perfekte Vorbereitung ist.
00:25:46: Und oft ist es halt auch im Leben so alles wird nie perfekt laufen dann würde man sich ganz oft nichts daran an Start zu stehen.
00:25:52: Also ich bin mittlerweile eine große Fan davon jetzt einfach mal zu probieren und aber nicht zu streng zu sein wenn's nicht geklappt hat um die Sachen mitzunehmen die dann beim nächsten Mal hoffentlich besser laufen.
00:26:02: Ja, zum Perfektionismus loslassen!
00:26:04: Kommen wir gleich, jetzt machen wir eine Halbzeitpause und zwar auf halber Strecke.
00:26:07: wie er auf dem Weg zum Gipfel habe ich jetzt mal hier was für dich uns mal.
00:26:10: unser Aufstieg geht gleich weiter.
00:26:12: Die Rubrika ist bei mir ins Wort.
00:26:14: hier darf so meine Halbsätze vervollständigen und auf den Punkt bringen.
00:26:17: Los gehts.
00:26:18: mein Erster Halbsatz Mir ist kein Weg zu weit weil?
00:26:25: Mir ist keinen Weg zu Weit Weil ich immer wieder mehr über mich entdecke umso weites ist
00:26:33: Wenn ich mein nächstes Rennen vorbereite, packe ich immer ein.
00:26:37: Wenn ich meine nächste Vorbereitung packe, ich immer ganz viel Genießen ein.
00:26:43: Leben
00:26:43: im Hier und Jetzt bedeutet für mich...
00:26:46: ...genießen!
00:26:48: In meinem Leben habe ich schon viele erreicht, dennoch träume ich von...
00:26:53: nach Patagonien zu fliegen
00:26:57: Und der Sinn des Lebens liegt für mich
00:26:59: in... Aufstehnung glücklich sein
00:27:03: Perfekt!
00:27:04: Wir bleiben noch ein bisschen sitzen und sind auch glücklich.
00:27:06: Ich bin sehr happy, dass wir uns bei dir austauschen können.
00:27:09: Und jetzt kommen wir nochmal zum Thema Perfekzion.
00:27:10: du sprichst ja davon Perfktionismus los zu lassen.
00:27:13: Was können wir denn gewinnen wenn wir nicht immer alles perfekt machen wollen?
00:27:17: Wie gerade das man auch mal einen Renn starte wo ihnen nicht alles in eine hundertprozentige Abstimmung ist.
00:27:21: Gerade wenn wir Neues ausprobieren wollen.
00:27:23: also weg von der Rennstrecke jetzt mal hin zum ganz normalen Leben zum Unternehmertum.
00:27:30: Ich glaube das oft Besonderes sind unsere ich sage mal deutschen Kultur dieses präzise Vorbereiten und sehr eingebreckt wurde, was oft ja auch gut ist.
00:27:39: Aber ich glaube dadurch hemmen wir uns oft selbst.
00:27:42: Wir warten bei einem Projekt, bei den Prototypen bis er perfekt ist aber vielleicht wenn man einfach mal ganz vielen Menschen im Umfeld davon erzählt oder eine nicht perfekte Präsentation hält, ein nicht perfektes Produkt austestet kann man glaub ich oft schneller lernen als immer das Perfekte präsentieren vorstellen, vortragen zu wollen.
00:28:02: Und ich glaube, das ist schon ein Unterschied ob man dann sagt, naja gut.
00:28:05: Ich mache einfach schnell, schnell und setze dann vor oder ich sage, ich mach halt meinen ersten Prototypen oder einen ersten Versuch und kommuniziere es dann vielleicht auch so.
00:28:15: Also vielleicht in meinem Fall sage ich okay, ich laufe jetzt und renne, dass mir vielleicht nicht liegt wird vielleicht nicht mein bestes Rennen werden aber vielleicht kann ich viel lernen im beruflichen.
00:28:25: Okay, ich halte meine Präsentation die ich wo ich nicht alles weiß oder nicht perfekt vorbereitet bin, aber die Ziele oder das fieblich erhoffe ich mir.
00:28:36: Und daran mache ich es jetzt anstatt vielleicht ein Jahr länger zu warten und noch einen Jahr länger und dann auch von der Konkurrenz überwohlt zu werden, weil man zu lange gewartet
00:28:43: hat.".
00:28:44: Ja so sieht's aus!
00:28:45: Ich hätt's immer so mit wie Politiker, die sagen Es gilt das gesprochene Wort.
00:28:49: Keiner weiß auf der Bühne was ich sagen wollte... ...ich kann runtergehen und sagen Mensch den Satz hätte ich vielleicht ein bisschen schöner gestalten können, mach's beim nächsten Mal.
00:28:57: Aber das ist das Tolle daran, dass du sagst die Erwartungszeitung von den Anderen ist groß.
00:29:00: Aber was die dann bekommen an Impulsen?
00:29:02: Das ist ja immer noch meine Entscheidung.
00:29:05: Trae-Running!
00:29:06: Das wird ja wie so ein Einzelsportart.
00:29:08: Du bezeichnet es aber als Team Sportart.
00:29:11: Was können denn Unternehmen daraus über Zusammenarbeit und Führung lernen?
00:29:14: Wir haben schon gehört Dass du natürlich nicht alleine unterwegs bist.
00:29:17: Hier gibt's einen ganz kleinen Austausch Aber trotzdem Ist es für dich eine Teamsportart.
00:29:22: Wieso?
00:29:24: Ja ich sage mal Ich bin Wien im Unternehmen der CEO, der dann irgendwie bei den Presse-Terminen forts ist.
00:29:32: Das bin ich in den Rankings also an der Weltrandliste bei den Rennen.
00:29:37: aber um auf diesen Platz drei zwei oder eins oder Platz fünfundzwanzig was es halt wird überhaupt zu kommen brauche ich mein ganzes Team.
00:29:44: und das ist quasi meine Unternehmendass Physiotherapeut als Ernährungsberatung da ist mein Trainer da ist Emotional Unterstützung von Freunden und Familien Da sind Mediziner Krafttrainer Also diesen Netzwerk.
00:29:56: Und nur wenn ich quasi auf mein Team höre und auch die verschiedenen Expertisen einfließen lasse, dann können wir glaube ich gemeinsam das beste Ergebnis erreichen in dem da natürlich meinen Name in der Liste steht.
00:30:10: Aber ich an dem Tag das Beste herausgefunden habe.
00:30:14: Wenn ich jetzt aber anfange quasi als CEO zu denken Ich hab die größte Expertise als meine Ernährungsberaterin Dann kann es schwierig werden.
00:30:22: wenn ich aber auch sage, ich führe den Trainingsplan von meinem Trainer nicht aus und er ist schuld kann es aufschwiedig werden.
00:30:29: Also ich glaube mit Unternehmen zeigt sich so ein bisschen jeder bringt Expertise ein.
00:30:33: man muss darauf vertrauen Selbstständigkeit lassen Aber natürlich dann doch irgendwann Entscheidungen treffen.
00:30:39: Das ist bei mir natürlich auch so Wenn ich einfach merke mein Krafttrainer sagt Ich soll fünfmal die Woche hartes Krafttraining machen Und mein Austausch spezialist sagt ich soll noch vier Stunden aufs Rad gehen und mein Video sagt, ich muss meine Gelenke schonen.
00:30:52: Da muss ich aus der Info desziehen, was ich in einer Woche umsetzen kann.
00:30:56: Und das ist immer, finde ich ganz, ganz spannend.
00:30:59: die Team-Dynamik und das Hauptlearning ist immer eben sein Expertise lasse und darf dann auch vertrauen.
00:31:05: Wenn ich dann anzweifle, was mein Rennen mit Renningsplan beschreibt, dann wird mein Stressfaktor hoch und es hilft keinen.
00:31:14: Ja, die beiden sind ja immer gut mit dir, ne?
00:31:15: So ist jeder ganz besonders gut mit ihr und will natürlich sehr viel von seiner Expertive... umgesetzt sehen.
00:31:23: Oder wie entscheidest du denn, wann du über deine Grenzen gehen solltest und wann klüger ist loszulassen?
00:31:29: Gibt es da so ein Gefühlsmoment wo du sagst mein Verstand der sagt mir so und meinen Gefühle so wickst du das gegeneinander ab oder miteinander ab und sagst jetzt muss ich hier mal ein bisschen kürzer treten und gehst du damit deinem Team in den Austausch.
00:31:44: Ja ich meine ich habe es doch auch schon einiges an Erfahrung und kennen meinen Körper sehr gut.
00:31:49: Also das ist immer im Training so, wenn ich drei Tage am Stück aufstehe und mich komplett leer fühle und wirklich das Training durchprügeln muss.
00:31:58: Dann ist eigentlich an Tag drei der Punkt an dem ich das Handy nehme und sage wir müssen was ändern.
00:32:04: Es kann aber auch passieren – es war's noch nicht oft, aber es kann passieren dass ich es nicht erkennen möchte Aber mein Team dann auf mich aufmerksam macht.
00:32:13: Weißt du, wie mein Physiotherapeut sagt?
00:32:15: dritte Behandlung in Folge, wo der Körper überlastet ist und mein Trainer hat auch meine ganzen Daten über eine App.
00:32:22: Und dann auch sagt zum Beispiel meine Herzvariabilität oder meine Ruheherzfrequenz ist seit Tagen zu hoch und dann auf mich zukommt und sagt morgen machen wir keine vier Stunden, machen wir nur zwei oder wir machen einen extra Pause-Tag.
00:32:35: Im Training sage ich mir das ein bisschen leichter weil man ein bisschen mehr Zeit hat zu reagieren.
00:32:39: im Rennen Muss man dann schon auch sich sehr viel auf das Gefühl verlassen und da kann ich mittlerweile gut unterscheiden, ist es wirklich Gefahr oder will nicht mehr.
00:32:50: Und da muss man ehrlich zu sich selbst sein, ist heute wert also auch wenn jetzt weiß nur dass ich will nicht mir, ich sehe den Sinn nicht oder es ist okay aufzuhören.
00:33:00: Ja du hättest ja kein Nutz über mentale Stärke und mental stark sein muss man gerade auch wenn man solche Leiste unterverbringen Möchte, was sollen die Menschen danach konkret anders machen?
00:33:10: Also wenn sie deinen Vortrag gehört haben.
00:33:12: Und womit könnten Sie morgen für ein paar Minuten schon anfangen?
00:33:17: Also ich finde gar nicht dass man unbedingt konkret etwas anderes machen muss.
00:33:22: Einfach nochmal das Bewusstsein würde ich oft gerne mitgeben, dass mentale Stärke nicht was ist, mit dem man auf die Welt gekommen ist oder nicht sondern sich das anrunden kann.
00:33:32: Und was ich mitgeben würde oft gern, wenn man sagt mal geht am nächsten Tag ins Büro oder in eine schwierige Familien-Situation.
00:33:39: Also in einer Herausforderung, die einem immer gehört im Leben betrifft ist einfach mal die Stimmen im Kopf bewusst wahrzunehmen.
00:33:49: Wie reagiere ich in der Stresssituation?
00:33:50: Was sagt mein Kopf?
00:33:51: Sagt meinen Kopf an der Stressssituation.
00:33:53: Okay, du schaffst es, mach weiter!
00:33:55: Oder sagt meinen Kopf in dem Moment Oh Gott, ich schaffe das alles nicht mehr.
00:33:58: Es ist alles zu viel, alle sind gegen mich Und noch gar keine Lösungen suchen.
00:34:01: Vielleicht einfach mal sagen, morgen pass ich mal auf was war die härteste Situation nur an dem Tag und dann schreibe vielleicht in drei Minuten auch etwas gegen meinen Kopf vor.
00:34:11: Weil ich glaube das Erkennen ist schonmal total wichtig.
00:34:13: Deshalb mir am Anfang auch extrem geholfen mit meinen Rennen Jörps zu wissen was sagt denn mein Kopf bei Kilometer Achtzig?
00:34:20: Dann kann man sich überlegen welche Stimmen davon lass' ich und welche Stimme versuche ich vielleicht beim nächsten Mal nicht mitzunehmen.
00:34:27: Und ja, du musst dich immer wieder neu motivieren.
00:34:29: Also aufraffen, aufstehen diesen Trainingsplan zu absolvieren.
00:34:34: Da gibt es so viele Anschubkräfte die natürlich dann wirken lassen muss.
00:34:39: aber es gibt auch die Prokrastination.
00:34:40: also man sagt ne mache ich dann morgen.
00:34:42: also deswegen sage ich womit können wir starten?
00:34:45: Aufschieberitis kann man das auch nennen.
00:34:47: hast du da ein mittlergegen wie man diese Aufschrieberitis also Prokastination einfach mal ablegen kann und mit ganz einfacher Mitteln dann sich auf dem Weg macht und bestimmte Sachen reicht.
00:34:59: Ja, da habe ich immer so ein bisschen den Trick mich selbst auszudricksen indem ich mir sage jetzt in meinem Fall wenn ich gar keine Lust auf Training hab wirklich gar nicht und dann schon um acht eigentlich loslaufen wollte und um zehn immer noch in der Wohnung bin.
00:35:15: Ich fange die Sportklamotten an und ich lauf zwanzig Minuten aber wenn ich nach zwanzieben Minuten absolut keine Lust habe dann ist es okay, da drehe ich um Dann habe ich zumindest vierzehn Minuten und dann war halt vielleicht ein ruhiger Tag.
00:35:26: Meistens ist es dann so, wenn ich mich anziehe und meine Flaschen parke und loslaufe, dann ist nach zwanzig Minuten entweder dass ich richtig Bock hab oder zumindest dass ich sage, ich lauf noch die vorgegebene Trainingszeit Und in Büroalltag ist das oft dieses Okay, fange mal mit einer ganz einfachen Aufgabe an!
00:35:41: Wenn ich mein Kalender die Woche plane oder zwei einfache Mails beantworte weil dann ist man oft schon im Modus.
00:35:48: Und wenn man sich aber davor so bis ausrückt und sagt, naja, wenn es ihm nach den zwei Minuten immer noch nicht bockt dann muss ich irgendwas ändern.
00:35:54: Aber dieses Anfangen da sich irgendwie zu überwinden das ist oft schon der Schritt eins.
00:35:59: oder wenn ich eine ganz frühe Trainings-Einheit habe, ich lege mir am Abend alles hin und nach dem Bäcker quasi wird einfach nur angezogen und gar nicht nachgedacht und dann bin ich jetzt schon im Training bevor ich überlegen kann dass ich eigentlich gar nichts bogen.
00:36:12: Also Sportklamotten liegen nicht schon da.
00:36:14: Du weißt ganz genau, ich komme ja nicht dran vorbei und wenn ich dann vorbeigehen sollte sehe ich die ja und weiß ja wofür sie sind und dann muss sich die anpänen und los egal.
00:36:21: also Laufschuhe sind nun da und dann geht es einfach raus und die Lust wird schon kommen.
00:36:25: Ja ist ja bei dir auch jetzt mittlerweile in den Gehen.
00:36:27: wir haben festgestellt du würdest einen Marathon laufen und das ist viel mehr daraus geworden.
00:36:31: Du sprichst ja oft von Typ zwei oder Typ Tufan wie man es richtig ausspricht.
00:36:37: was bedeutet das?
00:36:39: Ja, dieser Type Two-Fan ist eigentlich... Das es im Moment eigentlich richtig hart ist.
00:36:49: Aber irgendwie auch Spaß macht.
00:36:50: also wie so eine Hassliebe dass man hoch geht und ich denke mein Kopf springt vor lauter Herzklopfen und Überanstrengung und gleichzeitig fühlt sich das richtig gut an und dann dieses im Nachhinein gemerkt zu haben Boah, ich bin über mich hinausgewachsen.
00:37:08: Ich bin schneller hoch oder ich habe es länger
00:37:10: durchgehalten.".
00:37:11: Das ist dann dieses extreme Glussgefühl dass man eigentlich was geschafft hat wo man sich nicht sicher war ob man's schafft.
00:37:18: Und dieses Type Tufan das reflektierst du denn am Abend.
00:37:21: wenn du also in dem Berg erklimmen hast siehst dann rüber und sagst jetzt gehts zurück ins Tal und heute Abend gehe ich entspannt ins Bett und dann wird das Ganze nochmal verarbeitet?
00:37:31: Ja, und es gibt mir oft auch wahnsinnig viel Energie.
00:37:34: Ich habe oft zu Einheiten wo ich vier oder fünf mal den gleichen Berg hochlaufen muss also möglichst schnell hoch und locker runter Und ich denke ja fast jedes Mal bei der Wiederholung zwei oder drei... Boah, ich glaube heute ist das so hart!
00:37:46: Und dann auf einmal ist die fünfte Wiederholungen vorbei und man läuft runter und dann bekomme ich oft einen krassener drinnen ein Linausstoß dass sich dann ab Abend viel präsenter bei Unterhaltungen bin oder daheim noch in einer Wohnung.
00:37:58: was macht weiß ich das da einfach So, man hat dann das Gefühl, man schafft was und dann schaffe ich es auch in anderen Lebensbereichen.
00:38:04: Es gibt also wahnsinnig viel Selbstvertrauen und selbstbewusstsein.
00:38:09: Was ist denn Flo für dich?
00:38:10: Kommst du auch in den Flo nicht um einen Laufen sondern auch am Leben?
00:38:13: Und wie reißt du diesen?
00:38:16: Im Laufen komme ich sehr oft in diesem Zustand.
00:38:19: Ich weiß nicht, da habe mich irgendwie einfach meine Leidenschaft gefunden und bin dann sehr, sehr viel im Flow.
00:38:28: Im normalen Leben ist es oft seltener Aber es bedeutet eigentlich so für mich, wenn ich irgendwas mache und Raum und Zeit verliere.
00:38:36: Und in dem Moment einfach denke, alles ist gut zu wie es ist!
00:38:41: Und wie können Führungskräfte das nutzen?
00:38:43: Also diesen Flowzustand zu kommen um daraus dann wieder neue Kraft zu schöpfen?
00:38:49: Also Führungskräfte und die Teams können es glaube ich in dem nutzen indem man eben versucht Prozesse zu finden, die einem Spaß machen die einem dieses Selbstbewusstsein, dieses Vertrauen geben.
00:39:01: Also er schmeißt eigentlich auch hier das ganz Wichtige erkennen was mache ich gerne?
00:39:05: Wo fühle ich mich wohl und wo kann ich viel lernen?
00:39:09: Da würde ich mir oft wünschen, in unserer Business-Gesellschaft ein bisschen weniger von den Bürozeiten oder mehr von dem Büro-Zeiten wegzugehen.
00:39:17: Wenn man den Flowzustand hat dann vielleicht dieses Projekt zu verfolgen und deswegen fände ich es oft auch so wichtig, den Terminkalender nicht nur mit Terminen vollzuhaben.
00:39:24: wie soll ich in den Flow Zustand kommen wenn andauend meine Arbeit unterbrochen wird?
00:39:28: also vielleicht kann man sich blöcke machen für kreative Arbeit oder was?
00:39:32: Für Brainstormen und dann auch sagen Open End nach hinten.
00:39:36: und wenn man aber dann mal einen Tag hat, den wir vorgesagt haben.
00:39:38: Wo es schwierig ist, wo man sich nicht motivieren kann, dann vielleicht einfach ein paar Stunden weniger arbeiten.
00:39:42: Ich weiß das immer umzusetzen, aber diese Möglichkeiten zu schaffen mit Termintagen und vielleicht Arbeitstagen und Kreativtagen.
00:39:50: Du bist in der Unternehmen unterwegs?
00:39:51: Du wirst als Kino-Speakerin gebucht.
00:39:53: Wer ist denn konkret deine Zielgruppe?
00:39:55: Also wen möchtest du erreichen?
00:39:57: Wer sollte dich ins Unternehmen holen, um dann erfolgreicher zu sein?
00:40:04: Jede Form von Unternehmen.
00:40:05: Das kann ein kleiner Start-up sein, das kann eine riesen Konzern sein, es kann ein Team sein und eine Abteilung.
00:40:12: Weil ich glaube das Schöne ist am Beispiel von meinem Hundert Kilometer Rennen steht immer nur für die große Herausforderungen.
00:40:19: Und die Herausforderung hat jedes Unternehmen vielleicht die Herausforderungen finanziell und mit Ressourcen umzugehen.
00:40:26: Der Konzert hat vielleicht das Problem Motivation oder Überlastung.
00:40:29: Dann kommt auch noch natürlich auf die Businessbranche an.
00:40:33: Ich glaube, das Schöne ist, dass man das dann in der Vorabstimmung mit mir individuell vorbereiten kann.
00:40:38: Welche Punkte nehmen wir als Herausforderung und schaffen dann die Parallelen von meinem Hundert Kilometer Lauf ins Unternehmen?
00:40:45: Und wie können wir es auch wieder runterbrechen?
00:40:47: und was könnten die Mitarbeiterinnen dann in den nächsten Tagen probieren?
00:40:52: weil sie sagen okay... Die Herausforderung hundert Kilometer laufend ist in meinem Fall das Projekt X, die Präsentation X. Die Anstellung des Produktes und da kann ich Strategien mitnehmen.
00:41:03: Ja und jetzt nennen wir mal deine Keynote dein Thema, dein aktuelles.
00:41:07: womit bist du gerade aktuelle unterwegs?
00:41:10: Also ich sage mir der Übertitel ist immer mentale Stärke was die Businesswelt vom Extremsport lernen kann.
00:41:18: Dann gehe ich aber ganz viel auch in diesen Punkt Resilienz, Motivation.
00:41:23: Ein großes Thema ist gerade wo ich viel gebucht werde und was ich auch super spannend finde ist diese Belastung-Endlastung.
00:41:30: also ich kann das immer schön erklären.
00:41:32: wie gesagt habe ich mache meine vier zum großen Rennen die komplett ans Limit aber hab dann auch Wochen zur Erholung.
00:41:38: In den Unternehmen wird auf diese Endlastung dieses wieder auftanken viel zu weit hinten angestellt.
00:41:45: In meinem Trainingsberg habe ich oft eine Ruhewoche, ein Ruhetag.
00:41:48: In der Unternehmer gibt es das nicht.
00:41:49: und dazu schauen wie kann ich mein Team führen ohne es auszubrennen um dann zur größeren Erfolgen zu führen?
00:41:56: also wenn es dauernd durchregend muss?
00:41:59: Hättest du vielleicht noch drei wichtige Impulse aus deinem Vortrag die wir jetzt mal so breit kundtun können ohne noch so ganz tief in die Tiefe zu gehen.
00:42:06: Die Unternehmer sollen dich ja buchen.
00:42:07: aber welche Impulse würdest gerne auch mitgeben wollen für mentale Stärke?
00:42:13: Für mentale Stärke würde ich mitnehmen, dass Gedanken nur Information sind.
00:42:19: Das Gedanken eine menschliche Ausmachung.
00:42:21: Dass man die auch einfach mal nicht bewerten kann und vorbeiziehen lassen kann.
00:42:25: Nicht jeder Gedanke macht einen selbst aus.
00:42:29: Dann ist es dieses auch akzeptieren... bessere und schlechthere Tage gibt, auch das nicht zu werden.
00:42:35: Sondern ich sage mal bei mir in einem Rennen wenn es gut läuft dann laufe ich schnell, wenn ich keine Probleme habe dann nehme ich Tempo raus.
00:42:41: Das ist auch so in die Berufswelt mitzunehmen.
00:42:43: Und dann meinen Lieblingsteamer den inneren Dialog des inneren Teams so zu besetzen dass es mich unterstützt und ich hemmt.
00:42:52: Und dann habe ich gelesen, du stehst für die Achtzig-Prozent-Regel.
00:42:55: Ich hoffe das stimmt aber noch nach wie vor!
00:42:58: Wie funktioniert diese?
00:42:59: Sollte nur Achtzehn Prozent geben, das erinnert mich so ein bisschen... Ich kann es verraten, ich fahre einen Tesla und man sagt, die Batterie ist am besten zwischen zwanzig und achtzig Prozent aufgeladen.
00:43:06: Das bei meinem iPhone so ist das beim Menschen auch nicht immer hundert Prozent zu gehen sondern achtzig, okay, uns die Aachzigprozentregeln.
00:43:13: Die Aachziehprozentriege geht's oft darum eben nicht immer Hunder oder Hundertsehn Prozent zu geben, in allen Bereichen viel zu geben, aber das hat auch etwas mit dem Perfektionismus zu tun.
00:43:27: Wenn ich jetzt wo bin im Hotel und habe nicht alle perfekten Sachen für mein Krafttraining dann schaue ich dass sich irgendwie achtzig Prozent von dem Training umsetzen kann.
00:43:35: wenn es nicht geht, dann will ich ein anderes, der sich umsetzen kann.
00:43:38: Und diese ja ist eine Achtzig-Zwanzig-Regel.
00:43:42: immer umzusetzen glaube ich bringt einen schneller ans Ziel und löst den Stresstopf oder macht den Stresstopf nicht so schnell voll Weil in allen Bereichen, hundert Prozent perfekt zu essen ist schwierig.
00:43:53: Naja aber vielleicht habe ich beim Hotelflüchtig so viel, dass ich meinem Frühstück laut Plan Achtzig Prozent erreiche.
00:43:58: Die Generation wäre perfekt, so und soviel zu schlafen.
00:44:01: Na ja, bei Hundert Prozent perfekten Schlaf schaffe ich vielleicht nicht.
00:44:03: Aber Achtzig bis schon vor Achtzehnt das kann ich anstehen!
00:44:06: Es macht zu die Hemmischwelle ein bisschen niedriger um wenn man weniger oder wenn ich weniger streng zum Mühe bin dann bin ich zufriedener und glaube weniger gestresst was mir wieder mehr Energie gibt.
00:44:16: Und gleich schaff' ich dann mit den Achtziehn prozent doch oft auch hundert.
00:44:20: Ja, ich kenne das so mit den shitty days am Wochenende.
00:44:22: Also vom Motor bis Freitag mache ich mein Intervallfasten aber am Freitagsamstag und dann beim Sonntag da kommen dann Sachen dazu wie zum Beispiel ein ausgebiges Frühstück, ein wunderschönes Mittagessen abends und natürlich Glas Wein und jemandem Bier Aber trotzdem wieder sich zurückzuführen zu sagen hey ich tue meinem Körper dann wieder was Gutes an.
00:44:39: Ich glaube dieser Ausdreich ist es oder dass man sich auch mal hin und wieder mal etwas gönnt?
00:44:43: Oder eben nicht so perfekt journalistisch unterwegs ist.
00:44:46: Genau, ich glaube auch die Balance ist ganz wichtig und dann hält man auch länger durch.
00:44:51: Und was ja dann in meinem Fall wichtig ist, weil ich muss sehr lange und viel trainieren!
00:44:57: Vielleicht doch abschließend diese Richtung noch gefragt... Was sind denn die nächsten große Herausforderungen für dich?
00:45:02: Wo kann man nicht erleben?
00:45:03: Was willst du noch schaffen abgesehen von deinen langen
00:45:06: Reisen?!
00:45:08: Also, ich habe gestern erst mein großes Projekt ins Ziel gebracht.
00:45:13: Da bin ich dreißig Stunden von Italien nach Österreich auf ein Großglockmärk gelaufen.
00:45:19: In vier Wochen habe ich mein nächstes großes Rennen in der Schweiz Wildstrubel bei UTMB, hundertzehn Kilometer und dann erfülle ich mir im November mit meinem Sport einen großen Traum.
00:45:30: Ich fliege nach Patagonien auf ein großes, sechsohn-achtzig Kilometer Rennen und verbringen dann auch meine Aufsiesen in Patagonien.
00:45:40: Unfassbar!
00:45:41: Ich sag nur wow, Rosanna, danke für dieses ultra kraftvolle Gespräch.
00:45:45: Du hast uns heute nicht nur mitgenommen in die Wette des Ultralaufsens du hast uns gezeigt das mentale Stärke kein Geschenk ist sondern einen Muskel den wir alle immer wieder trainieren können.
00:45:53: Deine Botschaft ist DASTA Unbehagen ist keine Gefahr Sondern Information.
00:45:57: Perfektionismus ist keinen Schutz Ein Bremdknotz und Flow ist kein Zufall, sondern eine Entscheidung.
00:46:03: Rosanna danke für deine Energie, deine Ehrlichkeit und deine Strategien die wir alle ab morgen nutzen werden!
00:46:09: Wir können unseren Zuhören ja etwas liefern heute und wenn sie mehr erfahren wollen dann gehen ihr auf deine Website.
00:46:16: wo kann man mehr über dich erfahren wenn nicht nur über diesen Podcast hier?
00:46:19: Genau aus meiner Webseite rosannabugauer.com oder ganz viel auch über Instagram da bin ich unter dem Namen Roxyro zu finden oder einfach Rosanna Bugauer.
00:46:31: Dann sage ich vielen, vielen Dank.
00:46:32: Perfekt!
00:46:32: Also allerdings zu Rosanna findet ihr natürlich auch eine Shownotz und wenn euch diese Folge gefallen hat, abonniert den Premium-Lieders Podcast, teilt ihr mit jemandem der gerade vor einer großen Herausforderung steht und denkt immer daran eure Grenzen sind oft nur Gedanken, testet sie, trainiert Sie und lauft euren eigenen Trail?
00:46:48: Danke fürs Hinhören sagt Mario Schmidt, der Moderator und Menschengewinner.
00:46:52: Vielen Dank.
00:46:53: Tschüss, Rosanna.
00:46:54: Ciao, danke.
00:46:59: Wir bringen Führungskräfte in einem professionellen Netzwerk zusammen.
00:47:03: Jetzt Mitglied werden auf www.premium-leaders.club.
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